Fassaden-Eingangsportale aus Polyurethan bilden ein abgestimmtes System dekorativer Außenprofile, das Haupteingängen ein klares Relief und harmonische Proportionen verleiht. Bei dieser neoklassizistischen Portalanlage rahmen formgeschäumte Komponenten hoher Dichte ein zentrales schmiedeeisernes Rundbogentor sowie symmetrisch angeordnete Seitenfenster ein. Die mittleren Bogensegmente P14D40D260VI und P14D20D80VI erzeugen gleichmäßige Radiusübergänge, während die vertikalen Pilaster P5050P und P5060C für eine geerdete Struktur sorgen. Durch die geschlossenzellige Struktur des Polyurethans bleiben die architektonischen Akzente im Außenbereich formstabil, ohne sich thermisch zu verziehen oder durch Feuchtigkeit zu degradieren.
Die umrahmende Zierarchitektur umfasst mehrfach profilierte Laibungs- und Architravelemente wie P1460M40, P14D20, P14D30, P14D40 und P14D60. Diese Profile verleihen den Öffnungen Tiefe und erzeugen markante Schattenfugen auf der Fassadenebene. Über dem Haupteingang setzen die Giebelbekrönungen P2836 und P2842 mit detailreichen Reliefs einen repräsentativen oberen Abschluss. Die flankierenden Pilaster mit den Kapitellen P5030BC und P5040BP stehen auf den Sockelelementen P5050BP und P5050C, wodurch das optische Gewicht gleichmäßig auf den Bodenbelag übergeht.
Mit einer Materialdichte von 150-220 kg/m³ (Produktionsziel ~160 kg/m³) hergestellt, zeichnen sich die dekorativen Formteile durch hohe mechanische Beständigkeit bei geringem Eigengewicht gegenüber Stein oder Beton aus. Die Wasseraufnahme von unter 1 % verhindert Fäulnis, Schimmel sowie Frost-Tau-Schäden bei Einsatztemperaturen von -100 °C / +80 °C. Die werkseitig grundierten, nicht tragenden Profile werden mit Polyurethankleber sowie punktueller mechanischer Fixierung montiert und lassen sich mit wasser- oder lösemittelbasierten Fassadenfarben endbeschichten.
Konzipiert für Wohnresidenzen, Gewerbeobjekte und denkmalnahe Fassadensanierungen, bieten Polyurethan-Portalprofile eine montagefreundliche Lösung gegenüber schwerem Mauerwerk. Das Gussverfahren garantiert scharfe Konturen bei pflanzlichen Reliefs und gleichmäßige Bogenradien. Das Zusammenspiel aus Pilastern, Architraven und Bekrönungen schafft einen dauerhaft wetterbeständigen, ausgewogenen Fassadeneingang.
Designdetails
Dieses neoklassizistische Eingangsportal nutzt axiale Symmetrie und präzise Proportionen für eine markante Fassadenwirkung. Hochdichte Polyurethan-Pilaster mit Kapitellen des Typs P5030BC und Sockeln P5050BP strukturieren die vertikale Gebäudeachse. Die geschwungenen Bogensegmente P14D40D260VI führen die Linienführung des Portals harmonisch über dem schmiedeeisernen Eingangstor zusammen. Gestufte Architravprofile P14D20 und P14D40 schaffen plastische Tiefe an den seitlichen Fensteröffnungen, während der Ziergiebel P2836 den oberen gestalterischen Abschluss des Ensembles bildet.